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| Baum am Wasser |
Fast hätten die Menschen es geschafft und den Baum des
Lebens gefällt!
Nicht, dass sie nur vom Baum der Erkenntnis genascht haben.
Nein, sie mussten auch noch anfangen, alles Grün in Grau zu verwandeln!
Aber es
gab ein Erwachen. Jetzt wird zumindest darüber nachgedacht, wie wir dem Raubbau
ein Ende bereiten können.
Seit Adam und Eva und ihrem Sündenfall glauben die Menschen so zu sein
wie Gott und zu wissen, was „gut“ und was „böse“ ist. Aber da kam ein Bote
direkt von Gott, Jesus Christus. Der zeigte den Menschen, was wahre Liebe,
echter Dienst und wahrer Glaube ist. Er erzählte von einem Himmelreich. Dieses
Reich können wir erlangen. Es ist mitten unter uns und wir haben es bereits
jetzt, wenn wir Glauben haben, wie ein Senfkorn.
Durch Christi Auferstehung floss Seinen Aposteln die Kraft
zu, diese Botschaft auszubreiten.
Heute ist diese gute Botschaft, das Evangelium, auf der
ganzen Welt verbreitet.
Aber mit dieser guten Nachricht wurde viel Schindluder
getrieben und der eigentliche Sinn verwässert.
Der letzte, welcher in der
Christlichen Kirche mit schlechten Entwicklungen und falschen Vorstellungen
aufräumte, war Dr. Martin Luther. Mit ihm kam die Reformation und die Loslösung
von der Verehrung jeglicher materiellen Vorstellung des Glaubens.
Für ihn war der Geist wichtig, nicht der Körper.
Ich denke, wir sind jetzt, 500 Jahre nach der Reformation,
an einem Umkehrpunkt angelangt, welcher den nötigen Respekt und die
Rücksichtnahme für die Schöpfung und damit auch für das Wesen der Natur und
Materie wieder einfordert.
Wir, Menschen, sind Geschöpf, Gestalt aus dieser Materie
gewachsen und werden uns dieses Respekts und dem guten Umgang mit unserer Erde
besinnen, weil sie unsere Existenzgrundlage ist.
Natürlich haben wir ebenso ein göttliches Erbe mitbekommen.
Daran hat uns Jesus Christus erinnert und die richtige Haltung dazu vorgelebt.
Jetzt geht es, so glaube ich, darum, dieses
Erbe zu erkennen, es anzunehmen und danach zu leben.
Deshalb erinnere ich an die Worte des 1.ten Psalms der Bibel
(Verse 1 bis 3):
1 Wohl dem, der nicht
wandelt im Rat der Gottlosen, noch tritt auf den Weg der Sünder, noch sitzt, wo
die Spötter sitzen,
2 sondern hat Lust am Gesetz
des Herrn und sinnt über Seinem Gesetz Tag und Nacht!
3 Der ist wie ein Baum
(siehe Bild oben) , gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu
Seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht, und was er macht, das gerät
wohl.

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